In Folgebänden hat der Prota die Schwelle bereits übertreten, er ist bereits in der magischen Welt "angekommen".

	1.	Das Doppelleben wird ersetzt durch "die neue Welt". Wir brauchen nicht mehr zeigen, dass der Prota normal ist, sondern zeigen ihn in seinem magischen Laden oder bei der Arbeit für die Gilde, usw. Die Ablehnung des Auftrags/Calls wird hier sehr schwach oder ist nicht mehr existent. In einer Fortsetzung ist der Prota viel proaktiver. Er ist ein Problemlöser, und wir brauchen keine 3 Kapitel in denen er debattiert/anzweifelt ob Magie existiert oder nicht. 
	2.	Die Bedrohung muss eskalieren. Wenn im ersten Band eine Person bedroht war, dann ist es im zweiten Band die ganze Stadt, im dritten die Region, und so weiter. Zuletzt ist die gesamte Existenz bedroht, das Ende der Welt sozusagen. Du kannst nicht 10 Mal denselben Kleinstadt-Totschlag schreiben, ohne dass es langweilig wird, wenn Du nicht einen größeren Handlungsbogen einbaust. 
	3.	Was bleibt gleich: die Handlung muss in sich abgeschlossen sein. Du brauchst immer noch ein auslösendes Ereignis, eine Ermittlung/Heldenreise, und einen Feind, den es zu besiegen gilt. Die Katastrophe in der Mitte bleibt, die Reibung mit der Autorität bleibt, und die Entfesselung am Ende bleibt auch auf jeden Fall. Jetzt geht es mehr um Entwicklung/Beherrschung der Fähigkeiten als um ihre Entdeckung. Leser lieben es, wenn der Prota letztlich etwas mit seinen Fähigkeiten tut, dass alle anderen in Schockstarre auf ihn blicken lässt. 